GLP-1 als Therapieprinzip bei Typ 2-Diabetes: Inkretin-Mimetika und DPP-4-Inhibitoren

GLP-1 als Therapieprinzip bei Typ 2-Diabetes: Inkretin-Mimetika und DPP-4-Inhibitoren

Prof. Dr. Baptist Gallwitz (Hrsg.), Medizinische Klinik IV, Eberhard-Karls-Universität Tübingen

UNI-MED Science, 3., neubearb. Auflage 2009, 96 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-8374-2004-3, Euro 4,95

ISBN : 978-3-8374-2004-3

€ 4,95

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Seit der Erstauflage des Buches hat sich auf dem Gebiet der GLP-1 basierten Behandlungsprinzipien des Typ 2-Diabetes ein sehr großer Entwicklungsschub vollzogen. Das grundlegende Verständnis zur Physiologie des Inkretinhormons GLP-1 hat sich deutlich erweitert, hier sind vor allem nicht-insulinotrope Effekte von GLP-1 zu nennen. Mittlerweile sind Exenatide als erstes Inkretin-Mimetikum und die ersten DPP-4-Inhibitoren Sitagliptin und Vildagliptin zugelassen. Diese Medikamente haben sich in der Behandlung des Typ 2-Diabetes etabliert. Weitere Substanzen der GLP-1-Rezeptoragonisten und der DPP-4-Inhibitoren werden bald folgen. Die in diesem Jahr neu herausgegebenen Leitlinien der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) zur medikamentösen Behandlung des Typ 2-Diabetes haben Exenatide und die DPP-4-Inhibitoren aufgenommen und auch in einem neuen gemeinsamen Konsensus-Statement der amerikanischen- und europäischen Diabetes-Gesellschaften (ADA und EASD) findet die GLP-1 basierte Therapie erstmals einen festen Platz. Aus diesem Anlass lag es jetzt nahe, eine Neuauflage des Buches vor allem unter Berücksichtigung der neuen klinischen Studien zu präsentieren.

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